Schloss Wackerbarth im San Francisco Museum of Modern Art

Das Sächsische Staatsweingut in der Ausstellung »How Wine Became Modern«


Das San Francisco Museum of Modern Art (SFMOMA) präsentierte 2011 »How Wine Became Modern: Design + Wine 1976 to Now« - Wie der Wein modern wurde: Design + Wein von 1976 bis heute. Diese außergewöhnliche Ausstellung untersuchte die Veränderungen der Weinkultur der letzten 3 Jahrzehnte und ermöglichte ein neues Verständnis von zeitgenössischer Weinkultur, der Rolle der Architektur und des Designs.

How Wine became Modern war die erste Ausstellung zur modernen, globalen Weinkultur. „Wir sind begeistert, dass Schloss Wackerbarth Teil dieser Ausstellung ist", so Libby Garrison vom San Francisco Museum of Modern Art. Hervorgehoben wurde die einzigartige Integration der modernen Architektur des Erlebnisweingutes in das barocke Ensemble und die Weinkulturlandschaft von Schloss Wackerbarth. Das sächsische Staatsweingut wurde für den Ausstellungsbereich „Wein, Architektur und Tourismus" ausgewählt. Hier befanden sich die nach Auswahl des Museums 30 signifikantesten Weingüter der Welt.

Henry Urbach, Kurator der Ausstellung am San Francisco Museum of Modern Art: „In vielen unterschiedlichen Teilen der Welt wurde Wein durch Neuerungen der Weinindustrie, seine eigene Form der Repräsentation und der Verbindung zu Kultur, Architektur, Grafik, industrielles Design, bildende Kunst, Performance Arts und Film modern. Und es ist hier, in diesem Bereich zwischen Natur und Kultur, in dem sich die gesellschaftliche Bedeutung von Wein in den kulturellen Debatten unserer Zeit niederschlägt, einschließlich des Status des Anbaugebietes und der Authentizität, in einer zunehmend globalisierten und strukturierten Welt."

Designer des renommierten Architekturstudios Diller, Scofidio + Renfro (DS+R) kombinierten Artefakte wie architektonische Modelle und Fotografien von Kunstwerken sowie multimediale Präsentationen und erklärenden Texten. Betrachtern begegneten Kunstwerken, Objekte und Informationen in einem eindringenden Umfeld in Verbindung mehrerer Sinne, auch dem Geruchssinn.

Die Ausstellung wurde in thematische Galerien aufgeteilt: Neben »Wein, Architektur und Tourismus«, »Die Pariser Entscheidung«, »Terroir«, »die Weinwelt«, »moderne Produktionsanlagen«, »Image des Standortes«, »Weinmarken und Markenidentität«, »Glas«, »Geschmack und Expertise«, »Wein Weltweit«, »Geruch« und »Worte« u.a.

 

SFMOMA hat eine Geschichte in der Entwicklung der Weinarchitektur. 1985 organisierte das Museum den ersten Architekturdesignwettbewerb für Clos Pegase, ein Weingut in der Nähe von St. Helena, Napa Valley. Das prämierte Architekten-Künstler-Team, Michael Graves und Edward Schmidt, entwarfen das Weingut im Stil des amerikanischen Postmaterialismus.

Der Wettbewerb überraschte mit weit reichenden Auswirkungen. Innerhalb der Architektur, kündigte das Projekt eine neue Wende zum Historizismus und eine Reintegration der Architektur in die bildende Kunst und Landschaftsarchitektur (mit dem Gedanken, den Weinberg als Ort der Hochkultur zu etablieren).

Drei Jahre später organisierte das Centre Pompidou in Paris zwei Wettbewerbe für Winzer, ein rein fiktives Projekt und das andere mit dem Ziel der kompletten Renovierung des Chateau Pichon Longueville in Bordeaux. Diese zwei Wettbewerbe Kennzeichen den Beginn der Moderne des Weines - das heißt, sich durch Kultur, Medien, zeitgenössische Architektur und Design zu präsentieren.

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Kontakt

Sächsisches Staatsweingut GmbH
Michael Thomas
Wackerbarthstraße 1
01445 Radebeul
Tel. 03 51.89 55-220
Fax 03 51.89 55-150
 
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