Blick in die Geschichte

Von namhaftem Spross:
August Christoph Graf von Wackerbarth

Auch Adel verpflichtet. Und in diesem Sinne hat unser Namensgeber das Wort »Weinbau« gleich doppelt interpretiert. Denn August Christoph Graf von Wackerbarth war nicht nur ein großer Förderer des Weinanbaus in Sachsen − er hat auch mit seinem Landsitz die Architektur des Dresdner Hofes zu den Weinbergen der Lößnitz getragen und hier ein Stück barocke Gartenkunst geschaffen.

Ein Leben im Barock ...

August Christoph Graf von Wackerbarth wurde am 22. März 1662 in Kogel geboren. Mit 17 Jahren begannen seine Lehrjahre als Page am kurpfälzischen Hof. Nach dem Tod des Kurfürsten hielt er sich allerdings kurzerhand an dessen Witwe, die er 1685 zu deren Schwester, der sächsischen Kurfürstin Anna Sophia nach Dresden begleitete. Nach zahlreichen Studienreisen startete Graf von Wackerbarth ab 1690/91 zunächst seine militärische Karriere. 1707 dann die Hochzeit mit Katharina Paulina Maria Balbiani, die er als Gesandter August des Starken in Wien kennen gelernt hatte. Nun übernahm er auch verstärkt politische Aufgaben im Dienste des sächsischen Hofes. So saß Wackerbarth ab 1710 unter anderem im Geheimen Rat und hatte das Amt des Kabinettsministers inne. Als Gouverneur in Dresden bleibt Wackerbarth jedoch bis heute vor allem als Bauherr in Erinnerung.

... und ein Hang zur Romantik

Als einem der engsten Vertrauten Augusts des Starken unterstanden Graf von Wackerbarth Architekten wie Pöppelmann, Longuelune oder Knöffel. Und Johann Christoph Knöffel lieferte 1722 nicht nur den ersten Entwurf zum Bau der Dresdner Frauenkirche − er errichtete für Wackerbarth auch anno 1730 sein Lößnitzer Weingut mit barockem Herrenhaus, großzügiger Gartenanlage und einem Lusthäuschen, dem Belvedere.

Damit war ein großes Anliegen August des Starken erfüllt. Denn der König war für seine Kunstsinnigkeit mindestens ebenso bekannt, wie für seine Liebe zum Wein. Ein Weingut in seinem Einzugsbereich hatte demzufolge ein Tempel der Lebenslust zu sein!
Übrigens scheint der Wein auch für Wackerbarth selbst ein wahres Lebenselixier gewesen zu sein: Bei seinem Tod am 14. August 1734 erreichte der Graf schließlich ein seinerzeit durchaus gesegnetes Alter von 72 Jahren.

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Eine Schwäche vom starken August

Somit steht spätestens seit dem 18. Jahrhundert »Schloss Wackerbarth« auch als Synonym für edlen Wein und königliche Lebenslust. Und dann: der Sekt! Seine Klasse entstammt bei uns ebenfalls aus einem traditionsreichen Haus − der Sektkellerei »Bussard«. Anno 1836 ganz in der Nähe von Schloss Wackerbarth gegründet, gilt sie heute als zweitälteste deutsche Sektkellerei überhaupt. Mit dem Hause Bussard verbindet uns neben der Herkunft aber auch eine jahrzehntelange Partnerschaft mit den sächsischen Winzern. Die besonderen Erwartungen der Kunden an die Marke »Bussard« sind uns Verpflichtung, diesen Sekt getreu seiner Tradition weiter zu führen und auszubauen.

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Die Wurzeln von Schloss Wackerbarth

»Schloss Wackerbarth. Erlesen sächsisch.«
Vier Worte, die viel versprechen. Aus gutem Grund. Denn der Qualitätsanspruch für unseren Wein, unseren Sekt und alle Angebote in unserem Weingut beruht auf großen und großartigen Traditionen. Einer unser prominentesten Kunden war schließlich kein geringerer als August der Starke. Bekanntermaßen widmete er sich ja besonders leidenschaftlich dem sächsischen Wein und förderte zugleich aktiv den hiesigen Weinanbau.

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Sächsisches Staatsweingut GmbH
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