Wein-Bau mit Stil: Architekten von Gut Wackerbarth

Johann Christoph Knöffel wurde 1686 in Dresden geboren. Als sein erstes Werk gilt Schlösschen Großsedlitz, das er um 1720 nach Plänen Pöppelmanns für Wackerbarth ausführte. 1722 wurde Knöffel Landbaumeister und damit Nachfolger Pöppelmanns.
Auf Grund hervorragender Leistungen avancierte er schon bald zum Favoriten von August dem Starken und stieg 1728 zum Oberlandbaumeister auf. Nun entwarf er bis auf die Hofkirche alle Bauwerke des sächsischen Königs. Leider sind jedoch nur noch wenige seiner bedeutenden Bauten erhalten. Schloss Wackerbarth ist heute eines der raren Zeugnisse von Knöffels Kunst.

Georg Heinsius von Mayenburg kam 1870 in Colditz zur Welt. Ende der 20er Jahre baute er Schloss Eckberg um, das damals seinem Bruder gehörte. Später spezialisierte sich von Mayenburg vor allem auf die Gestaltung von Innenräumen.
Bereits 1916 bekam er den Auftrag, Schloss Wackerbarth umzugestalten. Ein wichtiges und sensibles Werk − da es einen Spagat zwischen puristischer Rückbesinnung und dem Einsatz dekorativer Elemente des damaligen Zeitgeschmacks darstellte.

Moritz August Retzsch, geboren 1779 in Dresden war eigentlich Maler und kam, was Künstlern öfter passieren soll, durch eine Frau zum Wein. Seine Gattin brachte nämlich einen Weinberg mit in die Ehe.
Fortan betätigte sich Retzsch mit wachsender Begeisterung selbst als Winzer und war darüber hinaus stark in der sächsischen Weinbaugesellschaft engagiert. 1848 zog er sich ganz auf das Weingut zurück. Er gestaltete und inszenierte auch den großen Winzerumzug von 1840.

KONTAKT

Sächsisches Staatsweingut GmbH
Wackerbarthstraße 1
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