Schwalbenschwanz-Schmetterling in den Weinbergen von Schloss Wackerbarth als Symbol für nachhaltigen Weinbau.

Schloss Wackerbarth Zertifiziert mit „FairChoice“

Als Sächsisches Staatsweingut setzt sich Schloss Wackerbarth für die Förderung und Entwicklung der sächsischen Weinkulturlandschaft ein. Dazu gehört neben der Pflege der denkmalgeschützten Trockenmauern auch eine gezielte Bewirtschaftung unserer Weinberge sowie eine wirtschaftlich tragfähige Herstellung und Vermarktung unserer Angebote und Produkte.

Seit mehr als zehn Jahren beschäftigen wir uns intensiv mit der Weiterentwicklung der Bewirtschaftung unserer Weinberge. Im Frühjahr 2023 haben wir einen großen Meilenstein erreicht: Als erstes Weingut in den neuen Bundesländern wurde Schloss Wackerbarth mit dem Nachhaltigkeitssiegel „FairChoice“ ausgezeichnet.

Nachhaltigkeitssiegel „FairChoice“

„FairChoice“ ist eine Nachhaltigkeitszertifizierung für Unternehmen der Weinwirtschaft. Das vom Deutschen Institut für Nachhaltige Entwicklung e. V. (DINE e. V.) vergebene Siegel berücksichtigt die drei Bereiche Ökologie, Ökonomie und Soziales.

Grundlage der Bewertung ist ein umfassender Kriterienkatalog, der ökologische, soziale und ökonomische Aspekte umfasst und sich unter anderem an internationalen Rahmenwerken wie dem UN Global Compact und der Global Reporting Initiative (GRI) orientiert. Auch Vorgaben für einen kontrolliert umweltschonenden Weinbau sowie Richtlinien von Bioverbänden fließen in die Bewertung ein.

Weinbau auf Schloss Wackerbarth

Die Qualität unserer Weine und Sekte beginnt im Weinberg und wird im Keller vollendet.

Wir bewirtschaften unsere Weinberge nicht pauschal, sondern situativ und angepasst an die jeweiligen Gegebenheiten der Lagen, die individuellen Bedürfnisse der Reben und die Witterungsverläufe des jeweiligen Weinjahres. 

Gleichzeitig setzen wir uns als Sächsisches Staatweingut dafür ein, die einzigartige Weinkulturlandschaft Sachsens auch für zukünftige Winzergenerationen im Elbtal zu bewahren.

Unsere Arbeit im Weinberg

Bei der Bewirtschaftung unserer Weinberge berücksichtigen wir die natürlichen Gegebenheiten der jeweiligen Standorte und die biologische Vielfalt im Weinberg. Wir verzichten auf den Einsatz von Insektiziden, mineralischen Düngern und chemischen Herbiziden wie Glyphosat.

Stattdessen setzen wir unter anderem auf eine natürliche, standortangepasste Begrünung und auf eine mechanische sowie manuelle Bodenbearbeitung. Auch der Einsatz moderner Technik, etwa von Drohnen sowie Wetter- bzw. Datenportalen, und der Anbau pilzwiderstandsfähiger Rebsorten (PiWis) sind Bestandteil unserer Bewirtschaftung. Bereits rund zehn Prozent aller Reben in unseren Weinbergen sind heute sogenannte PiWis.